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Jahresvollversammlung: 5. Jänner 2012

2011 war ein Jahr der Schlagzeilen und mit diesen Worten eröffnete Kommandant-Stv. Bernhard Ranseder die Jahresvollversammlung der FF Ort im Innkreis am 5. Jänner 2012 im Gasthaus Mayrhofer/Ranseder. Über 50 Feuerwehr- und Feuerwehrjugendmitglieder und die Ehrengäste blickten gemeinsam auf das Jahr 2011 zurück.

990 Einsatzstunden und somit die höchsten Einsatzstunden seit dem Hochwasser 2002 wurden von 484 Feuerwehrkameraden bewältigt. Eine große Herausforderung war sicherlich der Großbrand am 13. Mai 2011 in der Nähe des Feuerwehrhauses. Vermehrt kam es im Jahr 2011 zu Verkehrsunfällen auf Bundesstrassen und auch zu Sturmschäden und Überflutungen wurde die FF Ort im Innkreis alarmiert.

Viel Wert wird natürlich auf Aus- und Weiterbildung und auf Schulungen gelegt. Dies nicht nur im Aktivdienst, sondern auch bei der Jugend. Knapp 1000 Stunden wurden im letzten Jahr von der Jugendgruppe und von den Betreuern für die Jugendarbeit aufgewendet.

Eine große Freude bereitete es dem Bezirksfeuerwehrkommandanten Friedrich Prenninger die Verleihung der Bezirksfeuerwehrverdienstmedaille in Gold an Karl Dietrich sen. und Johann Schüsslbauer vorzunehmen. Die Bezirksfeuerwehrverdienstmedaille wird grundsätzlich in 3 Stufen verliehen und ist eine hohe Auszeichnung für wertvolle Dienste im Feuerwehrwesen.

Beförderungen:
Peter Deschberger zum Feuerwehrmann
Elias Etzinger, Moritz Hetzeneder zum Hauptfeuerwehrmann
Marcel Ranseder zum Oberfeuerwehrmann
Stephan Trausinger zum Oberlöschmeister
Karl Köberl zum Hauptlöschmeister

Ehrungen:
Karl Hauer, Franz Stockhammer für 60-jährige Mitgliedschaft
Johann Maierhofer für 40-jährige Mitgliedschaft
Franz Hetzeneder, Johann Dieter Manhartsberger, Bernhard Ranseder, Andreas Zahrer für 25-jährige Mitgliedschaft

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Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf A8: 3. Jänner 2012

Alarmierung am 3. Jänner 2012 um 12:13 Uhr für die FF Ort im Innkreis.

9 Mann fuhren mit dem LFB-A2 sofort zur Unfallstelle. Schon bei der Auffahrt zu Autobahn erwartete die Feuerwehr ein großer Rückstau.

Der Weg zur Unfallstelle war nicht leicht. Die Bildung der ab 2012 vorgeschrieben Rettungsgasse stellte viele Autofahrer vor Probleme.

Nach kurzer Lageerkundung erhielt die Mannschaft die Information, dass sich noch ein weiterer Unfall in Fahrtrichtung Suben ereignet haben soll. Aufgrund der Tatsache, dass beim ersten Fahrzeug für die Insassen jede Hilfe zu spät kam versuchte die FF Ort die zweite Unfallstelle zu erreichen. Hinderlich war auch dabei wieder das Bilden der Rettungsgasse durch die Fahrzeuglenker. Um das Einsatzgebiet abzudecken wurde zusätzlich die FF St. Marienkirchen alarmiert.

An der zweiten Unfallstelle angekommen stellte sich heraus, dass es sich lediglich um einen Sachschaden handelte. Daher machte sich der Trupp wieder auf den Weg zurück zur ersten Einsatzstelle.

Gemeinsam mit der FF Antiesenhofen wurde die Totenbergung durchgeführt. Anschließend wurde die Unfallstelle noch von den ausgelaufenen Betriebsmitteln gereinigt.

Die Feuerwehren Antiesenhofen und Ort rückten um 13:50 wieder in die Feuerwehrhäuser ein.

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